Lausanne, Schweiz, 16. Juni 2008 – Wie immer in Oléron war die große Unbekannte in der Gleichung dieser 15. Offshore-Weltmeisterschaft der Zustand des Meeres. Dieses Jahr blieb der Atlantische Ozean trotz eines wechselnden Wetterberichts angenehm, da nur etwa 50 der insgesamt etwa 500 km langen Strecke leicht bewegt waren. Unter diesen Bedingungen erwies sich das Sea-Doo Modell RXT X mit seinem ROTAX®-Motor aufgrund seiner unschlagbaren Spitzengeschwindigkeit als unbesiegbar.

Dank der optimalen Wetterbedingungen dominierten die beiden Sea-Doo Piloten Cyrille Lemoine und François Medori, das Rennen während des ersten Renntages von Anfang bis zum Ende der Strecke. Gegen Ende des Wettbewerbs erlitt Cyrille Lemoine jedoch einen (glücklicherweise folgenlosen) Sturz, sodass François Medori die erste Etappe gewann.

Am nächsten Tag konnten die Piloten das sehr ruhige Meer nutzen, um sich auch auf der zweiten Etappe des Kurses zu beweisen. Während der letzten 300 zurückzulegenden Kilometer lieferten sich die beiden Sea-Doo Piloten ein wahres Duell. Dank seiner Tankstrategie konnte François Medori seinen Rivalen Cyrille Lemoine mehr als anderthalb Minuten hinter sich lassen. Vierzig Kilometer vor der Ziellinie war François Medori jedoch dann gezwungen, das Rennen aus technischen Gründen abzubrechen. Cyrille Lemoine nutzte diese Gelegenheit, und fuhr seinen dritten Sieg in Oléron ein. Damit ermöglichte er es einem Sea-Doo Jetboot, das vierte Jahr in Folge zu siegen.
Ein Wochenende später gewann der spanische Pilot Jordi Tomás für Sea-Doo, indem er den Titel "European Speed Champion" in der Kategorie Runabout auf dem See Los Angeles de San Rafael bei Madrid (Spanien) errang. An dem gemeinsam mit der internationalen und spanischen Gesellschaft für Motorbootsport organisierten Rennen nahmen mehr als 40 Piloten aus Frankreich, Spanien, Italien und Ungarn teil. Außerdem waren zahlreiche offizielle Teams verschiedener Hersteller vertreten.
Nachdem er sich für den dritten Startplatz qualifiziert hatte, gelang Jordi Tomás ein sehr guter Start, und er schob sich schnell auf den zweiten Platz hinter dem ungarischen Piloten Vass vor. Durch einen unglücklichen Rennunfall wurde der ungarische Pilot jeglicher Siegeschance beraubt. Von diesem Moment an lag Jordi Tomás vorne und entschied sich sein Fahrzeug zu schonen. Direkt hinter ihm lieferten sich José Manuel Cruzado, ein weiterer spanischer Pilot auf einem Sea-Doo Jetboot, mit dem Franzosen Botti und dem Italiener Bertozzi einen packenden Kampf um den zweiten Platz. Leider kostete Cruzado ein Konzentrationsfehler in der letzten Kurve den zweiten Platz, sodass er erst als vierter ins Ziel einlief. Jordi Tomás dagegen überquerte die Ziellinie als erster, auch wenn seine Verfolger einen Teil des Rückstandes wettmachen konnten.

Nach dem Rennen erklärte Jordi Tomás der Presse: "Ich bin sehr stolz auf diesen Titel. Sonntag ist alles gut gelaufen, ich lag auf dem zweiten Platz, als der ungarische Pilot seinen Unfall hatte. Von da an habe ich versucht, den Rhythmus beizubehalten und die Angriffe meiner Verfolger abzuwehren, die von hinten viel Druck ausübten. Mein Jet hat das ganze Wochenende über perfekt funktioniert und ich möchte meinem Mechaniker und meinem ganzen Team danken, denn der Titel gehört auch ihnen."
Diese beiden aufeinander folgenden Siege der Sea-Doo Piloten bei der Welt- und Europameisterschaft zeigen erneut die Überlegenheit von BRP-Jetbooten im Motorbootsport.
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